Heinz Kilchenmann (* 1945) – Schweizer Maler zwischen Intuition und Abstraktion

Heinz Kilchenmann (*13. April 1945 in Solothurn) ist ein Schweizer Maler, dessen künstlerisches Schaffen von der Entwicklung vom Naturalismus zur abstrakten und teilweise surrealistischen Malerei geprägt ist. Aufgewachsen in der Nähe von Cuno Amiet, wurde sein Interesse an der Kunst geweckt. Weitere Impulse erhielt er durch Aufenthalte in Paris und die Begegnung mit den Werken der Impressionisten. 

Seine erste Einzelausstellung zeigte er 1963 in der Galerie La Vela in Bern. Es folgten ein Semester an der Kunstgewerbeschule Basel (1964), Kontakte zur Basler Kunstszene sowie die Förderung durch Professor Max von Moos, der ihm eine Ausstellung in Luzern ermöglichte. 1968 vertiefte er seine Ausbildung in Amsterdam. 

Kilchenmann bezeichnet seinen Stil als «Intuitismus». Seine Werke versuchen, Erinnerungen, Vorahnungen und andere immaterielle Phänomene sichtbar zu machen. Er versteht den Malprozess als eine Art Forschungsreise, bei der sich Erkenntnis und Überraschung gegenseitig bedingen.

Seine Arbeiten wurden unter anderem in Unterseen, Basel, New York, Luxemburg und Freiburg im Breisgau präsentiert. 

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