Max Buri (1868–1915) war einer der bedeutendsten Maler des Berner Oberlandes. Am 24. Juli 1868 in Burgdorf geboren, erhielt er seinen ersten Kunstunterricht beim Landschaftsmaler Paul Volmar in Bern sowie bei Fritz Schider an der Gewerbeschule Basel. 1886 wurde er an der Akademie der Bildenden Künste München aufgenommen; anschliessend studierte er privat bei Simon Hollósy und wechselte nach Paris an die Académie Julian.
1898 kehrte Buri in die Schweiz zurück, liess sich zunächst in Langnau im Emmental nieder und fand schliesslich seinen Wohnsitz in Brienz am Brienzersee. Dort widmete er sich der Darstellung der einheimischen Bergbauernbevölkerung und der Landschaften des Berner Oberlandes. Gemeinsam mit Cuno Amiet und Giovanni Giacometti gehörte er jenem Künstlerkreis an, der im Nachklang von Ferdinand Hodler die Schweizer Malerei um 1900 entscheidend erneuerte. Sein Werk entwickelte sich vom frühen Impressionismus hin zu einer klarlinigeren Figurenmalerei mit ausgeprägtem Sinn für Charakter und Ausdruck.
Am 21. Mai 1915 verunglückte Buri in Interlaken: Er stürzte von einem Steg in die Aare und erlag kurz darauf im Hotel du Lac einem Herzversagen. Kein anderer Maler hat die Menschen und die Landschaft der Region Brienz und des Berner Oberlandes mit vergleichbarer Intensität festgehalten. Seine Werke befinden sich heute in bedeutenden Schweizer Museumssammlungen.
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Buri Max, «Philosophieren» 912 (bereits verkauft)
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- Normaler Preis
- CHF 150.00
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Buri Max (1868–1915) war ein bedeutender Schweizer Maler aus Meiringen, bekannt für seine grossformatigen Figurenbild...