Kohler Hans (1939–2006) – Autodidakt zwischen Art Brut und moderner Malerei 

Hans Kohler (*22. Oktober 1939 in Meiringen; † 2006 in Meiringen) war ein Schweizer Maler und Autodidakt, dessen Werk heute als bemerkenswerter Beitrag zur Schweizer Outsider Art beziehungsweise Art Brut gilt. Ohne akademische Ausbildung begann er im Alter von 23 Jahren zu zeichnen und entwickelte aus feinen Ornamenten, Liniengeflechten und eigenwilligen Farbkompositionen eine völlig eigenständige Bildsprache.


Kohler lebte zeitlebens in Meiringen im Haslital. Inspiriert von einem Bildband über den Schweizer Maler Paul Klee, fand er zu einer persönlichen Formensprache, die sich jedoch rasch von ihren Vorbildern löste. Seine meist ungegenständlichen Werke verbinden Ornament, Farbe und Rhythmus zu faszinierenden Kompositionen zwischen Abstraktion und Fantasie. Der Sänger und Maler Arthur Loosli förderte sein Schaffen und ermöglichte ihm erste Ausstellungen. 


Zu seinen Arbeiten gehört die «Komposition ohne Titel», ein typisches Beispiel seiner abstrakten Bildwelt. Viele seiner Werke tragen bewusst keinen Titel, um den Betrachtenden eine eigene Interpretation zu ermöglichen. Heute befindet sich ein bedeutender Teil seines Nachlasses in der Kunstsammlung der Gemeinde Langnau im Emmental, wo sein Werk umfassend dokumentiert und bewahrt wird. 

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    Kohler Hans, «Komposition ohne Titel», (bereits verkauft)

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    Kohler Hans war ein Schweizer Maler, der abstrakte Kompositionen in Gouache und Mischtechnik schuf.Das Werk «Komposit...